Foto Essay

Fotografische Essays und Recherchen. Entstanden aus der aktuellen Auseinandersetzung mit Lebensgeschichten und Lebensschicksalen, hier und anderswo.

Du kannst dir das nicht vorstellen. Ein Grollen und
Donnern war zu hören, bevor die Erde zu beben begann,
Erdrutsche kamen von allen Seiten auf das Dorf zu. Dann
bebte die Erde und innerhalb von 53 Sekunden waren alle
Häuser zerstört. Die Menschen schrien, weinten, suchten
einander im Chaos.

Dolma sherpa (14), Melamchigaon, Nepal

Es war ein genügsames Leben, ohne Extravaganzen und voller Arbeit. Mit acht Kindern ist man immer in Sorge. Früher waren die Gäste, die aus Wien, Berlin, Rom, Mailand und aus der Schweiz hierher kamen, zufrieden mit dem, was es gab. Einen Krug voll Wasser, eine Waschschüssel.

Paula tscholl winkler (90) Mals, südtirol

Während dem Krieg waren viele im Ausland, zum Beispiel in Italien. Ich bin hier geblieben. Monatelang musste ich mich nur von Kartoffeln ernähren.

gjiuliana (75), Bosanska krupa, Bosnien