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NATURA VIVA
ANDERNORTS
SALVATORE
GUNGANO
MINIMUM
SUPERBIA
WINTERKOLLEKTION
RHIZOM
INTIM

BÜCHER / LIBRI D'ARTISTA

Handgefertigtes Buch im Stil der antiken tibetischen Gebetsbücher mit kalligratfierten Texten zum tibetischen Buddhismus von Yongey Mingur Rinpoche u.a., 

Hanna Battisti, Ein weites Land. Unterwegs in Tibet. Fotoprints auf hochwertigem Papier, Umschlag handgeschöpftes Nepalpapier, 30 x 11 cm, 32 Abbildungen, Unikat.

Salvatore. Düster war sein Haus, die Fenster verhangen. Ein Sims von Totenköpfen aus Gips zierte die Wand oberhalb der Eingangstür. Eine grün bestrahlte Mauernische barg einen Altar voller Steinstücke. Geschichten flossen leuchtend aus seinem Mund, Abenteuer, als hätte er selbst in Palästen gewohnt, wäre in Kriege gezogen, über Meere gesegelt. 

Di notte Salvatore si immergeva nel suo laboratorio. Amava il  buio, l’oscuro. – Sono una talpa, sai, una talpa è quel che sono. E un inventore. Salvatore inventava di notte e dormiva di giorno. 

Hanna Battisti, Sono una talpa, sai. Ein Maulwurf bin ich. Fotonovelle, ARCA edizioni, 2017, erhältlich im Buchhandel  I  nelle librerie del Trentino Alto Adige.

Andernorts. Altrove. Ein gemeinsames Foto- und Ausstellungsprojekt der freien und selbstorganisierten Fotoplattform Nord /Süd für künstlerische Fotografie. Mit Fotoarbeiten von Hanna Battisti, Andreas Bertagnoll, Peter Elvin, Georg Erlacher, Claudia Fritz, Nicolas Hafele, Werner Neururer, Margit Santer, Andrea M. Trompedeller. Mit Poesie von Erika Wimmer Mazohl. Text zur Ausstellung von Gabriele Wagner.

Ausstellungen in Mieming, Tirol, am Brenner und in Bozen 2018 und 2019

Ein intimes Porträt von Wandlungsgeschichten. Was geschieht mit den Pflanzen, wenn sie verblühen, vertrocknen oder vermodern? Wenn sie sich in ihre Bestandteile auflösen?
Es wird wohl das beständige Werden und Vergehen sein, das meine Phantasie angeregt hat. Eine Serie von Wandlungen in der Natur, von gefundenen, mitgebrachten, aufbewahrten Naturmaterialien, beobachtbare Prozesse der Veränderung, das Festhalten und das Loslassen – ein fortwährendes Wunder. Das ist NATURA VIVA.

Hanna Battisti NATURA VIVA I, 2019

Das Herbe, Zarte und Fragile. Das Herbe: Substantiv, ein rauher, scharfer, zusammenziehender Geschmack, sauer und bitter, bestimmte Arten der unangenehmen Geschmacksempfindungen, deren Gegensatz süß ist. Eine kleine enzyklopädische Philosophie des Herben, Zarten und Fagilen der NATURA VIVA.

Hanna Battsiti NATURA VIVA II, 2019

Mit Bardo bezeichnet man in Tibet das Dazwischen. Den Übergang. Übergänge kennt das Leben unzählige. Die Tage im Jahr werden länger und kürzer.
Der Morgen bricht an, wächst bis zur hellen Mittagszeit und neigt sich dem Abend zu. Die Nacht ist jung, wird alt,
verflüchtigt sich. Dazwischen liegen Morgen- und Abenddämmerung. Der Winter bricht ein, lähmt alles Wachstum und bereitet Neues vor. Dazwischen scheint  die Zeit stillzustehen. Was mit der Sonne, dem Mond und der Erde, den Pflanzen und den Bäumen, den Quanten und Atomen, den niederen Organismen und Säugetieren geschieht, das ereilt auch uns.

Hanna Battisti, Winterkollektion. Fundstücke für einen Sterbenden. Verlag Prokopp&Hechensteiner, 2010

Vom Reichtum weiblicher Lebensläufe. Ein fotografisches Projekt, entstanden in lebendiger Beziehung zu älteren Frauen in Südtirol. Sie luden mich in ihre Küchen, Wohnzimmer, Gärten, in den Kuhstall, führten mich zum Hühnerstall, zu den Bienenstöcken, zu Holzstapeln und ins Klosterinnere, ins Refektorium, in die Kapelle. Gerne haben sie sich porträtieren lassen. Sie schenkten mir unzählige Gespräche und wiederkehrende Besuche, oft die freundschaftliche Verbundenheit.

Hanna Battisti, Herbst der Frauen. Fotografische Begegnungen. Folio Verlag, 2008